Vorab ein grosses Dankeschön, Wolfgang, dass Du Dir die Zeit für dieses ausführliche Interview mit uns genommen hast.
Allgemeine Fragen zu Ihrer Person & Karriere
Herr Mayr, wie sind Sie in die Welt des Online-Marketings und speziell in die Adult-Dating-Branche eingestiegen?
Ich bin 2009 mit Affiliate-Marketing gestartet und habe eher halbherzig begonnen. Irgendjemand erzählte mir damals, dass man mit Dating-Produkten Geld verdienen könnte. Also habe ich mich bei der Intermax Group und Cashdorado angemeldet. Ich habe
das damals nicht wirklich ernst genommen und mich kaum dahintergeklemmt – vielleicht auch deshalb, weil ich keinen finanziellen Druck hatte, da ich als Unternehmer in der Filmwirtschaft ohnehin bereits erfolgreich war.
Irgendwann, gegen 2010/2011, habe ich dann doch mal eine Kampagne gestartet und war überrascht, wie gut sie funktionierte. Mit diesem Motivationsschub habe ich nach und nach immer mehr gemacht. Eines ergab das andere, und 2012 hatte ich erstmals ein fünfstelliges Monatseinkommen mit Affiliate-Marketing.
Was waren die größten Herausforderungen in Ihrer Karriere, und wie haben Sie diese gemeistert?
Nun, ich bin unternehmerisch recht vielseitig unterwegs, aber wenn wir uns nur auf meine Affiliate-Karriere beschränken, dann war und ist der SEO-Bereich für mich schon immer die größte Herausforderung. Dieses ständige Auf und Ab sowie immer neue Regeln können schon Nerven kosten. Andererseits: Wenn man Spaß an der Sache hat, nimmt man das in Kauf.
Wie würden Sie sich selbst als Unternehmer beschreiben – eher als Stratege, Macher oder Visionär?
Von allem ein bisschen, würde ich sagen. Aber in erster Linie bin ich wohl der Macher. Ich lasse keine Projekte liegen, wenn ich sie einmal begonnen habe. Alles wird durchgezogen. Und wenn es länger dauert, dann ist es eben so. Aber es wird fertig gemacht. Ich würde sagen, das ist es, was einen Macher ausmacht.
Wolf-Masterclass & Adult-Dating-Academy
Ihre Wolf-Masterclass ist eine der wenigen Plattformen im deutschsprachigen Raum, die sich auf Adult-Traffic und Monetarisierung spezialisiert hat. Was war die Inspiration hinter diesem Konzept?
Unsere Wolf-Masterclass entstand im Sommer 2022. Wir haben sie für die Nischen “Geld verdienen mit digitalen Produkten” und “Adult Dating” geschaffen. Unsere Inspiration war, dass wir uns damals dachten: Es braucht etwas Neues am Markt. Und zwar nicht ein weiteres reines “Coaching-Blabla-Produkt”, sondern etwas, das Hand und Fuß hat und auch Anfängern den Einstieg in die Branche erleichtert.
Was macht die Masterclass so einzigartig, und worin unterscheidet sie sich von anderen Online-Marketing-Kursen?
Die Masterclass besteht nicht nur aus digitalen Kursen und 1:1-Coachings, sondern enthält für die Teilnehmer auch eine fix und fertige Lead-Magnet-Seite inklusive Mail-Funnel mit den am besten konvertierenden Produkten.
So können die Leute sofort von der Theorie in die Praxis starten und Ergebnisse erzielen.
Können Sie uns einen kurzen Überblick darüber geben, wie jemand mit Ihrer Masterclass in die Branche einsteigt und erste Erfolge erzielen kann?
Zunächst beginnt es mit dem Ausfüllen des Bewerbungsbogens. Die Masterclass ist kein Massenprodukt, das jeder einfach kaufen kann. Wir entscheiden, ob wir Teilnehmer aufnehmen oder nicht.
Ganz zu Beginn machten wir den Fehler, diesbezüglich zu unkritisch vorzugehen und fast jeden aufzunehmen. Entscheidend ist aber, dass man mit dem richtigen Mindset an die Sache herangeht. Und auch wenn wir sehr viel Arbeit abnehmen, indem wir bereits fix fertige Produkte ausliefern, sollte doch jeder Teilnehmer Eigenständigkeit und Kreativität mitbringen.
Dabei unterstützen wir die Teilnehmer intensiv – unter anderem durch unsere wöchentlich stattfindenden Gruppensitzungen. Was relativ schnell passiert, ist, dass mit den von uns erstellten und ausgelieferten Seiten Geld verdient wird. Gerade im Bereich Adult-Dating gibt es viele innovative Möglichkeiten, Traffic zu generieren, und in der Regel dauert es nach der Auslieferung unserer Masterclass-Seiten nur wenige Tage, bis die ersten Leads und Sales eingehen.
Welche Art von Teilnehmern spricht Ihre Masterclass an – sind das eher absolute Anfänger oder auch erfahrene Marketer?
Aktuell sind das überwiegend erfahrene Unternehmer oder zumindest kreative Leute, die in ihrer Branche bereits erfolgreich sind und sich zusätzlich in diesen Nischen etwas aufbauen möchten. Es handelt sich also um Personen, die unternehmerisch durchaus
erfahren sind, aber im Bereich Affiliate-Marketing eher am Anfang stehen. Komplette Neustarter haben wir allerdings nicht dabei.
Sie haben momentan eine Aufnahmesperre bis Mai. Warum haben Sie sich dafür entschieden, eine begrenzte Anzahl an Teilnehmern aufzunehmen?
Das hat einfach damit zu tun, dass ich immer zunächst sicherstellen möchte, dass diejenigen, die vor Kurzem beigetreten sind, ihr Business eigenständig zum Laufen bringen. Wir haben letztes Jahr ziemlich viele neue Leute aufgenommen, und bei diesen
muss es erst einmal stabil laufen. Wenn das der Fall ist, können wir uns wieder um neue Teilnehmer kümmern.
E-Mail-Funnel & Leadgenerierung
Sie sagen, dass E-Mail-Funnel Ihr Steckenpferd sind. Warum sind sie so wichtig im Online-Marketing?
Den absolut überwiegenden Teil meiner Umsätze generiere ich mit E-Mail-Marketing – und das war eigentlich schon immer so. Auch jetzt, im Zeitalter der künstlichen Intelligenz, bleibt E-Mail-Marketing essenziell und unterliegt einem ständigen Wandel.
Deshalb erscheint im April auch wieder ein neuer Kurs von mir mit dem Titel “Die E-Mail-Cashcow”, in dem ich zeige, wie man ohne teure Anbieter kostengünstiges und effektives E-Mail-Marketing betreiben kann. In unserem Fall haben wir bei unseren Masterclass- Seiten Öffnungsraten von bis zu 80 % und Klickraten von bis zu 35 %. Wie das funktioniert, erkläre ich in dem Kurs.
Können Sie uns das Prinzip eines funktionierenden E-Mail-Funnels kurz erklären?
Ein erfolgreicher E-Mail-Funnel gliedert sich in mehrere Bereiche:
- Das Eintrageformular – Zunächst braucht es ein ansprechendes und vielversprechendes Eintrageformular, bei dem der User nicht widerstehen kann.
- Das erste Angebot unmittelbar nach dem Eintrag – Das ist der beste Zeitpunkt, um erste Sales zu machen, da der User gerade aktiv Interesse gezeigt hat. Diese Chance muss man nutzen, indem man ihm direkt ein passendes Angebot präsentiert.
- Die 72-Stunden-Regel – In den ersten drei Tagen nach dem Eintrag sollte der User täglich eine E-Mail erhalten. Diese ersten Mails sind entscheidend, da die Aufmerksamkeit hier am höchsten ist.
- Die drei Säulen eines guten E-Mail-Funnels – Jede E-Mail sollte idealerweise drei Elemente enthalten:
◦ Mehrwert (z. B. Tipps, Insiderwissen)
◦ Entertainment (z. B. Storytelling, Humor)
◦ Verkauf (gezielte Angebote)
Danach kann die Versandfrequenz etwas reduziert werden, je nach Zielgruppe und Nische. Ein E-Mail-Funnel ist dann erfolgreich, wenn er mehr Geld einbringt, als er kostet – und das haben wir bisher immer geschafft, früher oder später.
Viele Marketer setzen auf Social Media oder Paid Ads – warum setzen Sie stark auf E-Mail-Marketing und Leadgenerierung?
Das eine schließt das andere nicht aus. Aber viele machen den Fehler, den über Social Media oder Paid-Kampagnen gewonnenen Traffic direkt zu den Partnerprogrammen zu leiten. Das bedeutet, der User wird einmal weitergeleitet – und das war’s. Er ist weg.
Wir hingegen holen den Traffic erst auf unsere eigene Plattform, also unsere eigene Seite, und monetarisieren ihn innerhalb des E-Mail-Funnels mehrfach. Das ist langfristig wesentlich effektiver.
Welche Fehler machen die meisten Anfänger, wenn sie versuchen, E-Mail-Funnel für sich zu nutzen?
Dazu habe ich in meinem deutschsprachigen YouTube-Kanal mal eine kleine Serie gemacht:
➡ youtube.com/watch?v=NveTFI8lpKk
Aber um die wichtigsten Punkte zu nennen:
Ein häufiger Fehler ist, dass Marketer oder Affiliates die E-Mail-Adresse eines Users einsammeln – und dann passiert erst mal nichts. Irgendwann, nach einer Woche, kommt dann plötzlich die erste Mail. Das ist natürlich viel zu spät. Wir leben in einer
schnelllebigen Zeit, und der User vergisst einen oft schneller, als man denkt. Man muss also sofort damit starten, den User für sich zu gewinnen und Vertrauen aufzubauen. Nach einer Woche bist du meist schon wieder in Vergessenheit geraten. Also
immer an die 72-Stunden-Regel denken und gerade zu Beginn des automatisierten Funnels die E-Mail-Frequenz hochhalten.
Ein weiterer häufiger Fehler: Viele Neueinsteiger kaufen E-Mail-Adressen. Das ist in der Regel nicht sehr effektiv. Wenn du keine Bindung zum User hast, wird auch seine Engagement-Rate gering sein. Zudem fehlt oft die Einwilligung des Empfängers, was die
Gefahr von Spam-Meldungen erhöht und die Reputation deiner Liste verschlechtert.
Dritter Punkt – und auch der hat mit Listenreputation zu tun: Inaktive User nicht entfernen.
Bei mir fliegen User, die länger als zwei Monate keine Mail öffnen oder nirgends klicken, gnadenlos aus den Listen. Wie bereits erwähnt, ist das eine schnelllebige Zeit – und genauso schnelllebig sind die E-Mail-Adressen der meisten User.
Ein User ist nur dann ein guter User, wenn er öffnet und klickt. Ansonsten mindert er die Listenreputation, was zu schlechteren Gesamtöffnungs- und Klickraten führt. Dadurch wird man von E-Mail-Providern als minderwertig eingestuft, was langfristig die Inbox-Zustellrate massiv verschlechtern kann.
Natürlich gibt es noch viele weitere Fehler – auf diese gehe ich auch in meinem neuen Kurs “Die E-Mail-Cashcow” ausführlich ein.
Gibt es bestimmte Tools oder Software, die Sie empfehlen, um erfolgreiche Funnels aufzubauen?
Es gibt natürlich eine Vielzahl an Tools auf dem Markt. Wir arbeiten mit OptimizePress, um unsere Landingpages zu erstellen. Als Versendertool nutzen wir MailPoet. Entscheidend ist aber die Wahl des SMTP-Servers. Wir setzen auf unterschiedliche Lösungen wie Amazon SES, Mailjet sowie unseren Mailserver bei Skynet. Je nach Anforderung kommen verschiedene Systeme zum Einsatz.
Es würde jetzt zu weit führen, das alles im Detail zu erklären – aber genau darauf gehe ich in meinem Kurs “Die E-Mail-Cashcow” ein.
Adult-Traffic & Monetarisierung
Der Adult-Markt ist umstritten, und nicht jeder traut sich, dort aktiv zu werden. Was sind die größten Vorteile und Herausforderungen in diesem Bereich?
Zunächst muss man festhalten: Wie in jeder anderen Nische gibt es auch hier seriöse und weniger seriöse Anbieter. Dann stellt sich die Frage, wie man die jeweiligen Angebote bewirbt.
Meine eigenen Seiten sind fast alle jugendfrei, und ich hatte in meinem ganzen Leben nicht eine einzige Tube-Seite im Besitz. Für mich ist es eine Branche wie jede andere auch: Es gibt eine starke Nachfrage – also gibt es ein Angebot.
Wird jemand dadurch geschädigt? Nicht, dass ich wüsste. Ich kenne aber andere Branchen, in denen das sehr wohl passiert – zum Beispiel Gambling. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich glaube, ein großes Hindernis für viele ist die Angst, sie müssten überall ihr Gesicht zeigen und hätten einen Ruf zu verlieren. Dabei kann man Affiliate-Marketing ziemlich anonym betreiben. Wenn man weiß, wie.
Wie sieht der typische Weg aus, um Adult-Traffic zu generieren und profitabel zu machen?
Das kommt darauf an. Es führen viele Wege nach Rom.
Einem Anfänger würde ich vom Trafficeinkauf zunächst abraten, denn dazu braucht es viel Erfahrung. Der klassische Weg geht eher über SEO. Das heißt, statt Geld investiert man Zeit – und die zahlt sich dann hoffentlich auf lange Sicht aus.
Ein entscheidender Punkt: Lass den User nicht einfach weiterziehen. Statt ihn direkt an ein Partnerprogramm weiterzuleiten, sollte man ihn in den E-Mail-Verteiler holen. So kann man ihn immer wieder ansprechen – womit wir wieder beim Thema E-Mail-Marketing wären.
Gibt es ethische oder rechtliche Aspekte, die man beachten sollte, wenn man in diesen Markt einsteigt?
Die Frage ist: Wie definieren wir in diesem Zusammenhang “Ethik”?
Ich drücke es mal salopp aus: Die Leute wollen ficken. Und sie lieben Sex. Und wir haben die technischen Möglichkeiten, ihnen genau das zu geben, was sie wollen. Unsere Aufgabe ist es, das richtige Marketing zu machen. Wenn wir es nicht tun, macht es jemand anderes.
Ich bin übrigens auch in vielen anderen Nischen unterwegs – Fitness, Software, Finanzen usw. Gerade im Bereich Finanzen wird extrem viel Schindluder getrieben. 2016 habe ich mal einen Riesen-Scam auffliegen lassen: Recyclix. Das YouTube-Video dazu gibt es heute noch auf meinem Kanal. Ich hatte damals mit allen Kritikpunkten recht – und nach meiner Aufklärung ist das Ding im wahrsten Sinne des Wortes in Flammen aufgegangen.
Ich habe damals vielen Leuten ein finanzielles Desaster erspart. Die Affiliates, die den Müll damals beworben haben, sind danach untergetaucht – oder haben einfach den nächsten Scam beworben.
Und dann kommen Pseudomoralisten daher, die selbst oft Dreck am Stecken haben, und zeigen mit dem Finger auf andere:
“Der bewirbt Erwachsenen-Entertainment!”
Genau mein Humor.
Was den rechtlichen Aspekt angeht?
Andere Länder, andere Sitten. Und manchmal auch andere Gesetze. Und by the way: Wie viele Adult-Webmaster gibt es eigentlich noch, die ihr Business ganz offiziell von Deutschland aus betreiben?
Welche Monetarisierungsmodelle funktionieren in der Adult-Branche besonders gut?
Ich persönlich setze nach wie vor vor allem auf Rev-Share. Auch wenn ich sagen muss, dass die Kunden-Haltedauern heute deutlich schlechter sind als noch vor zehn Jahren. Es gibt aber auch Partnerprogramme, die eine sehr attraktive Lead-Provisionierung bieten.
Ein Beispiel, das mir in den Sinn kommt, ist VXCash mit seinem Marketplace.
Wie sehen Sie die Zukunft der Adult-Traffic-Industrie – wird sie weiter wachsen, oder gibt es Herausforderungen, die das Wachstum bremsen könnten?
Ich glaube, dass künstliche Intelligenz (KI) gerade sehr viel verändert. Mein Eindruck ist aber auch, dass es insbesondere der deutsche Markt zunehmend schwerer haben wird. Insgesamt sehe ich aber, dass die Branche international betrachtet wieder wächst. Das habe ich auch auf der letzten TES-Affiliate-Messe beobachten können.
Andere Projekte & Zukunftspläne
Sie haben bereits 2016 Ihr erstes Dating-Kurs-Projekt “onlinedatingmiterfolg.com” gestartet. Wie hat sich das Projekt über die
Jahre entwickelt?
Nun, das war kein riesiges Projekt, sondern unser erstes eigenes digitales Produkt im Bereich Dating. Im Grunde genommen ist es ein Audiokurs, der so zeitlos produziert wurde, dass er auch heute noch relevant ist und als Evergreen-Produkt vermarktbar bleibt. Er verkauft sich zwar nicht mehr annähernd so stark wie vor fünf Jahren, aber er kann nach wie vor als Affiliate-Produkt beworben werden.
Welche Trends sehen Sie im Bereich Online-Dating und digitale Partnervermittlung?
Auch hier wird sich durch KI vermutlich vieles weiterentwickeln – und es könnten die verrücktesten Dinge passieren. Wobei: Eigentlich passieren die ja jetzt schon. Männer verlieben sich in KI-Avatare, weil sie leichter zu handhaben sind als reale Frauen.
Glücklicherweise ist es nicht meine Aufgabe, darüber nachzudenken, welche gesellschaftlichen Auswirkungen das haben könnte.
Was das Business betrifft, wird vieles einfacher:
- • KI-Dating-Experten empfehlen die passende Plattform.
- • KI-Algorithmen könnten sogar direkt den idealen Partner vermitteln.
Aus geschäftlicher Sicht bietet das riesige Chancen – vorausgesetzt, man nutzt sie richtig.
Ihre Seite “derwolf.cc” – was findet man dort, und welche Zielgruppe sprechen Sie an?
“Der Wolf” ist mein persönlicher Blog. Fast nichts dort ist KI-generiert – alles entspringt meinem Kopf und meiner Feder.
Ich behandle dort ein breites Themenspektrum rund um Online-Marketing.
- • Ich berichte über Scams.
- • Ich stelle außergewöhnliche Masterclass-User und Gäste vor.
- • Ich teste Produkte und verrate, ob sie Mist oder empfehlenswert sind.
- • Und ja, ein bisschen politisch werde ich auch manchmal.
Dort kann man sich übrigens auch in meinen Business-Verteiler eintragen.
Gibt es zukünftige Projekte oder Innovationen, an denen Sie gerade arbeiten und die Sie mit uns teilen können?
Mein Team und ich experimentieren gerade mit KI-Chatbots für Erwachsenenseiten. Diese sollen automatisiert Leads und Verkäufe generieren. Besonders im BDSM-Bereich haben wir bereits vielversprechende Ergebnisse erzielt. Aber wir stehen da noch ganz am Anfang.
Außerdem kommen dieses Jahr noch mehrere digitale Produkte auf den Markt:
• Die E-Mail-Cashcow habe ich bereits erwähnt.
• Ein Fitness-Reseller-Produkt ist in Arbeit.
• Und vielleicht bieten wir auch noch etwas Neues im Bereich Dating an.
Persönliche & abschließende Fragen
Welche Tipps würden Sie jemandem geben, der heute mit Online-Marketing oder Adult-Traffic starten möchte?
Wer in dieses Business einsteigen will, sollte sich zuerst fragen, ob genügend Kreativität und Eigenständigkeit vorhanden sind, um es wirklich durchzuziehen. Gerade wenn man ganz am Anfang steht, muss man sich bewusst sein, dass es eine gewisse Zeit dauern kann, bis sich die zeitliche und finanzielle Investition rentiert. Im Grunde genommen gilt das aber für alle Nischen.
Die besondere Herausforderung im Adult-Bereich besteht darin, dass man die Partnerprogramme kennen sollte und wirklich verstehen muss, was man da eigentlich bewirbt.
Ein genereller Tipp für komplette Neueinsteiger:
➡ Fokus auf BDSM-User mit devoter Veranlagung.
Diese Zielgruppe ist leichter zu konvertieren und gibt verhältnismäßig mehr Geld aus. Wer Traffic aus Deutschland nutzen möchte, sollte unbedingt Anbieter vergleichen und sich ausprobieren. Ohne jetzt Namen nennen zu wollen – es gibt deutschland-spezifische Cam-Anbieter, die mit Lifetime-Provisionen locken, die auf den ersten Blick attraktiv
wirken.
Das bedeutet aber nicht automatisch, dass man mit ihnen leicht Geld verdient. Denn:
- Hohe Wahrscheinlichkeit: Ein beworbener User ist möglicherweise bereits im System einem anderen Affiliate zugewiesen.
- Schlechte Conversion-Rates: Deutscher Traffic konvertiert im Vergleich zu anderen Ländern deutlich schlechter – außer im BDSM-Bereich.
Gibt es bestimmte Bücher, Mentoren oder Erfahrungen, die Sie besonders geprägt haben?
Mentoren hatte ich nie – und brauchte ich auch nicht.
Ich bin mein eigener Mentor und mache meine eigenen Erfahrungen. Das liegt aber auch daran, dass ich Autodidakt bin.
Tatsächlich würde ich sagen, dass die meisten Menschen, die als Unternehmer Fuß fassen wollen, wahrscheinlich eine Art Mentor benötigen.
Was Bücher angeht, lese ich gerade “Nach Ibiza” von Julian Hessenthaler. Das hat auf den ersten Blick nichts mit unserem Business zu tun, aber ich interessiere mich für Politik und vor allem immer für Menschen, die gegen den Strom schwimmen.
So beschreibt es auch Arnold Schwarzenegger in seiner Biografie: Er hat einen Sport salonfähig gemacht, den die meisten damals belächelt haben. Er ist gegen den Strom geschwommen – und genau das hat mich wohl auch geprägt: Nicht mit der Masse gehen, sondern eigene Dinge durchziehen.
Wo sehen Sie sich und Ihr Business in fünf Jahren?
Darauf kann ich keine seriöse Antwort geben.
Ich mache immer das, was mir gerade Spaß macht und was sich mir zufällig bietet. Je nachdem, wie sich das Online-Marketing durch technische Entwicklungen verändert, werde ich diesen Weg mitgehen – oder auch nicht.
Das Wichtigste ist der Spaß an der Sache. Denn wenn man liebt, was man tut, kommt das Geld früher oder später von selbst.
Wer mehr über Wolfgang (DerWolf) erfahren möchte, findet hier weitere Informationen und Kontakt-Möglichkeiten:
– derwolf.cc
– wolfpartner.net